Triest

Triest

Zwei Nächte verbringt die Tigerente in Triest an der italienischen Adriaküste; aufgrund direkter Hanglage und kleiner Gassen übrigens eine Stadt zum besser-nicht-autofahren: Auf dem Navi ist kaum erkennbar, ob Straßen, die sich laut Karte kreuzen, diese Anweisung auch in der Realität befolgen. Da die echte Weltmehr als zwei Dimensionen hat, kann die kreuzende Straße durchaus auch mal auf einer weitaus höheren oder tieferen Ebene der Stadt liegen… Hinzu kommen enge Gässchen, hunderte Autos, die dauerhaft in absoluten Halteverboten parken, Fahrradfahrer, die sich offenbar für unsterblich halten und eine ganze Menge Einbahnstraßen, die aus Triest ein wahres Labyrinth machen.

Einbahnstraße im Labyrinth anderer Einbahnstraßen in Triest.

Von der Küstenseite gesehen ist Triest durchaus ansehnlich, also Kreuzfahrt-Reiseziel-tauglich.

Blick auf den Piazza Unitá d’Italia.

Hinter dieser Fassade jedoch eine ganz normale, bisweilen etwas verdreckte Stadt – so zumindest der Eindruck der Tigerente. Für zwei Nächte kann man es hier aushalten, ein längerer Aufenthalt empfiehlt sich aber wohl nicht.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind der Piazza Unitá d’Italia und der Canal Grande. Letzterer soll an Venedigs berühmte Kanäle erinnern, was die Tigerente aber bisher mangels Kenntnis des Originals nicht beurteilen kann.

Venezianisch angehauchte Fassade am Piazza Unitá d’Italia.

Piazza Unitá d’Italia

Canal Grande in Triest

Fazit ihres kurzen Besuchs in Triest: Wer sowieso auf seiner Route vorbeikommt, kann hier gut Halt machen. Ein Umweg lohnt sich aber eher nicht.

 

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